Seit der weltweiten Verbreitung von Smartphones mit integrierter Bilderkennung sind die quadratischen Punktmuster aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch welche mathematischen und optischen Prinzipien stecken hinter dem Quick Response Code?

Der anatomische Aufbau eines QR-Codes

Ein QR-Code besteht aus mehreren festgelegten Funktionsbereichen, die für Scanner unverzichtbar sind:

Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur

Das Geheimnis der Robustheit von QR-Codes liegt in der mathematischen Reed-Solomon-Codierung. Dabei werden den eigentlichen Nutzdaten redundante Prüfpolynome hinzugefügt.

Wird ein QR-Code beispielsweise auf Level H generiert, können bis zu 30% der Module mit einem schwarzen Marker übermalt, abgerissen oder mit einem Firmenlogo versehen werden, ohne dass die Lesbarkeit beeinträchtigt wird. Die Software berechnet die fehlenden Bits aus den erhaltenen Polynomen in Echtzeit wieder zurück.

Eigenen hochauflösenden QR-Code generieren →